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Lipödem

Eine viel zu häufig verkannte Erkrankung mit erheblichem Leidenspotential!

Sie sind eine Frau und leiden unter

  • übermäßiger Fetteinlagerung an Gesäß, Beinen oder Armen bei schlanker Taille?
  • zusätzlich schmerzhaften Schwellungen der Beine besonders abends?
  • häufigen Blutergüssen ohne eindeutige Ursache?
  • weiterer Gewichtszunahme trotz vieler Anstrengungen?

Dann könnten auch Sie zu den 5 bis 10 % der Frauen gehören, die von Lipödem betroffen sind.

Das Lipödem ist gekennzeichnet durch eine umschriebene, symmetrisch lokalisierte Unterhautfettgewebsvermehrung besonders der Unter- und Oberschenkel. Seltener sind auch die Arme betroffen. Zusätzlich bestehen Schwellungen der Beine beim Stehen und Sitzen, sowie eine Neigung zu Blutergüssen nach Bagatelltraumen. Charakteristisch ist eine gesteigerte Druckschmerzhaftigkeit und meist bestehen Spontanschmerzen.

Die Ursache dieser Erkrankung ist noch nicht vollständig geklärt. Es besteht eine familiäre Disposition, der wahrscheinlich ein autosomal dominanter Erbgang mit Bevorzugung des weiblichen Geschlechtes zugrunde liegt. Die Erkrnakung beginnt in den Phasen der hormonellen Umstellung: in der Pubertät, Schwangerschaft oder im Klimakterium. auch eine Hormonbehandlung z.>B. in Form einer Pille kann Auslöser sein. Sehr selten sind auch Männer mit hormoneller Störung betroffen.

Das Lipödem ist chronisch progredient, der Verlauf individuell unterschiedlich und nicht vorhersehbar.

Die Therapie besteht aus vier Säulen

  1. komplexe physikalische Entstauungstherapie (manuelle Lymphdrainage, Kompressionstherapie, Bewegungstherapie, Hautpflege)
  2. geeignete Ernährung und körperliche Aktivität
  3. Liposuktion und plastisch-chirurgische Interventionen als einzige Möglichkeit der Heilung, wenn trotz konsequent durchgeführter konservativer Therapie noch Beschwerden bestehen bzw. eine Progredienz des Befundes und/oder der Beschwerden auftritt
  4. additive Psychotherapie bei begleitenden Störungen

Eine begleitend zum Lipödem bestehendes krankhaftes Übergewicht sollte vor einer Liposuktion therapeutisch angegangen werden.

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